Unsere Termine ūüďÖ

Paschas, Kaiser und Sultanin

Eine monarchisch-anekdotische Lesereise bei Mokka und Muckefuck zwischen Altmark und Orient.

Die Texte dieser Lesungen sind ein staunender Blick der Begeisterung zur√ľck in die interkulturelle Geschichte Mitteldeutschlands, deren inspirierende, aufregende Vielfalt sich in der Gegenwart unserer Heimat spiegelt. In Schl√∂ssern und Herrensitzen, in Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart pr√§sentieren die literarischen Streifz√ľge der drei Autoren in vier B√ľchern zwischen Arabien, Al Andalus und Brandenburg-Preu√üen, zwischen Turkestan und der Altmark schillernde Kalenderbl√§tter aus dem Alltag der Beziehungen zwischen den Herrscherinnen und Herrschern von Bosporus bis Kattegat.

 

 

 

 

Wie kamen osmanische St√ľhle in das altm√§rkische Jagdschloss der Hohenzollern und wie wurde ein Diesdorfer zum K√∂nig Albaniens? Warum singen albanische Folklore-Stars Balladen √ľber den Pascha von Magdeburg und weshalb wurde ‚ÄěDr. Dralles Haarwasser‚Äú an den Bosporus exportiert? Zwischen h√∂fischer Etikette, Kunst, Wissenschaft und europ√§ischem Hochadel, zwischen Alltagskultur und akademischer Analyse entdecken wir funkelnde verborgene Mosaiksteine zwischen Deutschland und dem Orient ‚Äď Auf den Spuren von Paschas, Kaisern und Sultanen. Auch die Geschlechter von Alvensleben, von Bismarck, von Kr√∂chern, von Jagow, von Katte und von der Schulenburg und ihre Orientbez√ľge werden thematisiert.

 

 

Die Region Mitteldeutschland insgesamt tr√§gt eine historische interkulturelle Vielfalt mit sich ‚Äď nicht nur bez√ľglich unseres slawisch-deutschen Erbes, sondern auch bez√ľglich der Kontakte zwischen unserer Heimatregion und dem Orient, sei es die Levante, der islamische Osten Europas oder das alte Al Andalus: Beginnend mit Besuchen des islamischen Gelehrten IbrńĀhńęm ibn Ya ŅqŇęb im 10. Jahrhundert bei Kaiser Otto I. bis zu dem 1728 etablierten Institutum Judaicum et Muhammedicum in Halle unter Johann Heinrich Callenberg (1694-1760) existiert eine lange Tradition von Austausch, von Wissenstransfer und Diplomatie mit dem islamischen S√ľden und Osten Europas. Unter anderem studierte in dieser Tradition an den Franckeschen Stiftungen Hans Hermann von Katte, ein Urahn unseres Lesereise-Schirmherren Dr. Christoph von Katte.


Der Historiker Thomas Weiberg beschreibt in seinem Buch ‚ÄěSultan & Kaiser‚Äú minuti√∂s die pers√∂nliche Begegnung Abd√ľl Hamids II. und Wilhelms II. am Bosporus. Unter dem Untertitel ‚ÄěOrientpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit‚Äú beleuchtet der geb√ľrtige Seesener die Geschichte einer bemerkenswerten Ann√§herung, die bislang nicht eben im Fokus der deutschen Forschung stand. Erschienen ist sein Buch im Matrix-Media-Verlag von Prinz Heinrich von Hannover, der die Lesereise begleiten wird.

 

 

Termine:

  • 13. Dezember 2022, Bismarcksches Rittergut Briest bei Tangerh√ľtte, Brauhaus, 18.00 Uhr
  • 14. Dezemeber 2022, Kaisersaal des Hohenzollern-Jagdschlosses ‚ÄěHirschburg‚Äú, Letzlingen, 18.00 Uhr
  • 15. Dezember 2022, OLD SCHOOL Institute for contemporary arts and cultural techniques, Havelberg, 18.00 Uhr

 

 

 

Die Autoren Ammar Awaniy, Thomas Weiberg und Dr. Mieste Hotopp-Riecke
Die Autoren Ammar Awaniy, Thomas Weiberg und Dr. Mieste Hotopp-Riecke

Basis des Lese- und Gespr√§chsabends sind die B√ľcher und Texte:

 

  • Weiberg, Thomas: Sultan & Kaiser. Abd√ľl Hamid II. und Wilhelm II. Orientpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit. G√∂ttingen: MatrixMedia, 440 S.
  • Hotopp-Riecke, Mieste / Theilig, Stephan (Hrsg.): ZWEIHEIMISCH. Die Erben des Paschas von Magdeburg. Berlin: hirnkost, 296 S.
  • Awaniy, Ammar / Hotopp-Riecke, Mieste: Des Sultans Sessel und ein sprechender Hund. In Sperling, Sibylle (Hrsg.): In the Middle of N√ľscht. Go West. Die westliche Altmark entdecken. Berlin: omnino, S. 184-199.
  • Hotopp-Riecke, Mieste (Hrsg.): Der Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland. Magdeburg: ostNordost, 2019, 319 S.
  • Weiberg, Thomas: Der Brunnen des Kaisers und ein Kranz f√ľr Sultan Saladin. In Hotopp-Riecke, Mieste / Theilig, Stephan (Hrsg.): ZWEIHEIMISCH. Die Erben des Paschas von Magdeburg. Berlin: hirnkost, 2022, S 188-201.

 

 

 

Die Autoren


Thomas Weiberg, 57,

geboren 1965, lebt in Berlin und ist Historiker. Er hat sich seit langen Jahren immer wieder mit verschiedenen Aspekten der deutsch-osmanischen Beziehungen zwischen 1871 und 1918 besch√§ftigt. So hat er unter anderem unter dem Titel ‚ÄļZwischen Orient und Ostsee‚ÄĻ die Tageb√ľcher der Gro√üherzogin Elisabeth von Oldenburg, die sie 1902 w√§hrend ihres Besuches bei Sultan Abd√ľl Hamid II. verfasste, mit ausf√ľhrlichen Kommentaren versehen herausgegeben und verschiedene Aufs√§tze zur deutschen Orientpolitik zwischen 1871 und 1914 publiziert. Vor einigen Jahren erschien im Istanbuler Simurg-Verlag das Buch: ‚ÄļMein Sultan m√∂ge lange leben! PadiŇüahńĪm √ßok yaŇüasńĪn! Sultan Abd√ľl Hamid II. und Kaiser Wilhelm II. Eine deutsch-osmanische Freundschaft‚ÄĻ, dessen Grundlage die erstmals vollst√§ndig ins Deutsche √ľbersetzten politischen Erinnerungen Sultan Abd√ľl Hamids II. bilden. 2021 ist im MatrixMedia-Verlag sein Buch ‚ÄļSultan & Kaiser. Orientpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit‚ÄĻ als kombiniertes Buch mit einem gedruckten sowie e-book-Teil herausgegeben worden. Aktuell bereitet er die Herausgabe der Lebenserinnerungen eines Adjutanten des letzten bedeutenden osmanischen Sultans vor.


Dr. Mieste Hotopp-Riecke, 55,

stammt aus einem ehemals slawischen Dorf in der Altmark und reiste schon immer gern ‚Äď zu DDR-Zeiten in die weite Ferne leider meist nur im Kopf. Als Drucker-Lehrling bereiste er 1986 das erste Mal die UdSSR (Usbekistan, Karakalpakistan) und die Dobrudscha. Seit 1991 bis zur Annexion der Krim 2014 und dem Krieg gegen die Ukraine j√§hrlich einige Male bei tatarischen, kurdischen und t√ľrkischen Freunden und Kollegen auf der Krim, in der Dobrudscha, in der T√ľrkei und in Tatarstan kam er √ľber die Liebe zur tatarischen, kurdischen und t√ľrkischen Musik und Literatur zu historischen und sozialpolitischen Themen, studierte in Wien, Damaskus, Baku und Simferopol, lebte mit Familie in Samsun, Istanbul und Berlin, wo er auch promovierte am Institut f√ľr Turkologie der Freien Universit√§t Berlin (‚ÄěIkonografie der Angst. Deutsche Tatarenbilder im Wandel: Barbaren, Alliierte, Migranten‚Äú). Er ist seit November 2007 Leiter des Institutes f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien Magdeburg/Berlin (ICATAT) und als Mitglied der Orient-Forschungsgesellschaft DAVO initiierte er dort den Arbeitskreis ‚ÄěPostcommunist Eurasia as a part of Islamic world‚Äú. Er arbeitet bei der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. als Referent f√ľr Interkultur-Geschichte und ehrenamtlich als Vizepr√§sident der Gesellschaft f√ľr OSTEUROPA-F√ĖRDERUNG, ist Autor von √ľber 200 Publikationen zu Kultur und Geschichte der Tataren und des Euro-Islam. Hotopp-Riecke betreut als Kurator Literatur- und Kultur-Veranstaltungen. Er ist Mitglied im F√∂rderverein der Schriftsteller, bei der Deutschen Morgenl√§ndischen Gesellschaft und Project Fellow an der Akademie der Wissenschaften der Republik Tatarstan. http://www.icatat.de, www.pascha-magdeburg.de


Ammar Awaniy, 29,

Der seit sieben Jahren in Magdeburg lebende Syrer ist Autor und Schauspieler. Sein erster Roman ‚ÄěFackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg‚Äú spiegelt seine Verbundenheit mit seiner neuen Heimatstadt wider. Seine Hoffnungen, wertvollen Begegnungen und Tr√§ume zwischen Berlin, Halle und Leipzig l√§sst er in seinen Texten sprechen und leuchten. Seine Texte hat er mehrsprachig in verschiedenen Zeitungen, B√ľchern und Zeitschriften in Deutschland, Syrien und Rum√§nien ver√∂ffentlicht. Er interessiert sich besonders f√ľr die interkulturellen Geschichten zwischen Orient und Okzident, die er in jeder Zeile als Co-Autor der Anthologien ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland‚Äú (2019) sowie ‚ÄěZWEIHEIMISCH. Die Erben des Paschas von Magdeburg‚Äú (2022) repr√§sentierbar und √ľberzeugend findet. www.ammar-awaniy.de

 

 

Korrespondenz:

 

Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT), Brandenburger Stra√üe 9, 39104 Magdeburg, E-Mail: Hotopp-Riecke@icatat.de, www.icatat.de

 

 

 

 

Wir danken dem F√∂rderverein der Schriftsteller f√ľr die Unterst√ľtzung im Rahmen der Lesereihe ‚ÄěSpuren suchen ‚Äď Spuren legen. Literarisches von Arendsee bis Zeitz‚Äú aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt

 

 

 


Emotional, vielstimmig, mutmachend: Zweiheimisch-Jahresabschluss 2022 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg

Die ‚ÄěSultaninnen der Altmark‚Äú gr√ľ√üten farbenpr√§chtig per Video aus Salzwedel und ein orientalischer Klangteppich wurde von DJ Moe van Zee im imposanten Kaiser-Otto-Saal ausgebreitet. So startete am Samstag, dem 26. November, im Kulturhistorischen Museums in Magdeburg der Jahresabschluss verschiedener Projekte der .lkj) ‚Äď Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Unter Federf√ľhrung vom Projekt "Zweiheimisch:GeNial" wurde mit einem abwechslungsreichen Programm auf die erfolgreichen transkulturellen Jugendprojekte der letzten sieben Jahre zur√ľckgeschaut. Heimat und Migration, Gehen und Bleiben, Wissenschaft und Kunst, Hoffnung und Integration standen dabei im Fokus.

 

Diese mehrsprachige Soiree wurde durch Gru√üworte der Hausherrin, der Direktorin des Kulturhistorischen Museums, Frau Dr. K√∂ster, und Regina-Dolores Stieler-Hinz, Kulturbeigeordnete und B√ľrgermeisterin von Magdeburg, er√∂ffnet. In beiden Gru√üworten betonten sie die Strahlkraft der ‚ÄěMethode Pascha‚Äú als Innovation transkultureller Bildung aus Magdeburg und der .lkj)-Projekte wie "Zweiheimisch" und ‚ÄěResonanzboden‚Äú f√ľr die Integration und die St√§rkung der Teilhabe junger Menschen, auch mit Migrationshintergrund. Neben den Projektmitarbeitern von ‚ÄěZweiheimisch - Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Ammar Awaniy ‚Äď stellten etliche Co-Autor*innen das neue Buch ‚ÄěZweiheimisch. Die Erben das Paschas von Magdeburg‚Äú vor, dessen Ver√∂ffentlichung ebenfalls gefeiert wurde.

 

Neben Gedichten, Referaten und Prosatexten von Leila Aso Rizgan, Yunus QandńĪm, Dr. Stephan Theilig und Ammar Awaniy sorgte die Band "ViaDem" aus Kassel mit ihrer Musik f√ľr eine wunderbare Atmosph√§re. Die Gruppe pr√§sentierte Lieder nach Gedichten von N√ĘzńĪm Hikmet, dem Nationaldichter der T√ľrkei und Nachfahren Mehmed Ali Paschas aus Magdeburg. Das Theaterduo "Roja Avesta" (Ramazan & Cińüdem Eskin) deklamierte ein Gedicht von NazńĪm Hikmet auf Deutsch und T√ľrkisch.

 

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war eine Grußbotschaft aus der Partnerstadt Saporischschja. Naufal Khamdani - Präsident der Assoziation der nationalen Minderheiten der Region Saporischschja - berichtete den Gästen von den kulturellen Aktivitäten, die trotz des Krieges stattfinden und hofft, wie wir alle, auf gemeinsame Veranstaltungen und Austausch in der freien Ukraine nach dem Krieg.

Umrahmt wurde der Abend mit Musik von Enver ńįbrahimońülńĪ und seinem Sohn Seid Omer ńįbrahimońülńĪ sowie DJ Moe van Zee f√ľr die musikalische Untermalung. Die beiden K√ľnstlerinnen Iman Shaaban und Masoumeh Ahmadi boten den anwesenden G√§sten Kalligrafie zum Selbermachen an, eigene Namen in sch√∂ner arabischer Schrift.

 

 

Die Soirée fand als Kooperation der .lkj) Sachsen-Anhalt mit dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg, dem ICATAT-Institut, dem Literaturhaus Magdeburg, dem Förderverein der Schriftsteller und der Hochschule Magdeburg-Stendal statt.

 

 


Erfolgreich in Berlin!

In der Landesvertetung Sachsen-Anhalts beim Bund in der Berliner Luisenstra√üe wurden mit √ľber 120 Beteiligten die Projekte der .lkj) Sachsen-Anhalt und des ICATAT als Botschafter von Vielfalt, von Magdeburger Kulturgeschichte und Kreativit√§t gefeiert. Die Marke ‚ÄěPascha von Magdeburg‚Äú ist l√§ngst bundesweit und international kein Geheimtipp mehr und so schauten mit der Soir√©e ‚ÄěBlickwechsel / Wechselblicke‚Äú die .lkj) ‚Äď Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt und das Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) zur√ľck auf 7 Jahre erfolgreicher transkultureller Bildungsprojekte mit dutzenden K√ľnstlerinnen und Wissenschaftlerinnen sowie hunderten Kindern und Jugendlichen zwischen Lemberg, Hamburg und Leipzig, Magdeburg, Kassel und Kiew. √úber 70 Beteiligte schufen in den letzten Jahren als Produkte diverser CrossMedia-, Theater-, Literatur- und Kalligrafie-Workshops vier Ausstellungen, f√ľnf Filme, drei Theaterst√ľcke und zwei B√ľcher: Nach dem f√ľnfsprachigen Buch ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland‚Äú folgte die Er√∂ffnung des ‚ÄěMehmed-Ali-Pascha-Archivs‚Äú im Literaturhaus Magdeburg und nun im Herbst 2022 das Buch ‚ÄěZweiheimisch. Die Erben des Paschas von Magdeburg‚Äú.


In Berlin waren anwesend Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Ammar Awaniy vom ZWEIHEIMISCH-Projekt-Team der .lkj) Sachsen-Anhalt, der Verleger Klaus Farin, die Co-Autorinnen Dr. Stephan Theilig, Nele Heyse, Masoumeh Ahmadi, Iman Shaaban, Ňěehbal Ňěenyurt ArńĪnlńĪ, Eberhard Seidel, Nellja Veremej, Napolon Zeqiri, Yahya Schr√∂der, Xhavit Muslija u.a. Die musikalische Rahmung √ľbernahmen die brillianten K√ľnstlerinnen das krimtatarische Quartetts Karikov (Djemil Karikov, Zeynep Yagyayeva, Lilia-Fruz Bulhakova, Kazim Seferov), der kurdische Musiker Moustafa Moustafa und der Pianist Ildar Kharissov.

 

 

 

 

 

Tausendundeinen Dank f√ľr die Beherbergung und F√∂rderung an die Hausherrin, Frau Staatssekret√§rin Simone Gro√üner, die die Soir√©e er√∂ffnete, an das Team um Beate Leubner von der Landesvertretung sowie alle beteiligten K√ľnstlerinnen und Kolleginnen!!

 


Blickwechsel // Wechselblicke

 

Die erfolgreiche √úbersetzung von Forschungsergebnissen in kulturelle Bildung und Integrationsarbeit auch in innovativen Konzepten von Kreativwirtschaft, das schafft die ‚ÄěMethode Pascha‚Äú aus Magdeburg und soll gefeiert werden.

 

 

Als Botschafter von Vielfalt, von Magdeburger Kulturgeschichte und Kreativit√§t ist die Marke ‚ÄěPascha von Magdeburg‚Äú l√§ngst bundesweit und international kein Geheimtipp mehr. Mit der Soir√©e ‚ÄěBlickwechsel / Wechselblicke‚Äú blicken die .lkj) ‚Äď Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt und das Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) zur√ľck auf 7 Jahre erfolgreicher transkultureller Bildungsprojekte mit dutzenden K√ľnstler*innen und Wissenschaftler*innen sowie hunderten Kindern und Jugendlichen zwischen Lemberg, Hamburg und Leipzig, Magdeburg, Kassel und Kiew. √úber 70 Beteiligte schufen als Produkte diverser CrossMedia-, Theater-, Literatur- und Kalligrafie-Workshops vier Ausstellungen, f√ľnf Filme, drei Theaterst√ľcke und zwei B√ľcher: Nach dem f√ľnfsprachigen Buch ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland‚Äú folgte die Er√∂ffnung des ‚ÄěMehmed-Ali-Pascha-Archivs‚Äú im Literaturhaus Magdeburg und nun im Herbst 2022 das Buch ‚ÄěZweiheimisch. Die Erben des Paschas von Magdeburg‚Äú.

 

Beide B√ľcher und die erfolgreiche Projektarbeit sollen als innovative Produkte kultureller Bildung mit Musik, Lesungen, Film, Speis und Trank gew√ľrdigt werden. Im Magdeburger Kaiser-Otto-Saal pr√§sentieren die Musiker*innen von ViaDem ihr Programm mit Texten des t√ľrkischen Nationaldichters NazńĪm Hikmet, dem Urenkel des Ludwig Carl Friedrich Detroit aus Magdeburg und sp√§teren Mehmed Ali Pascha. Die Soir√©e in Berlin bereichern die krimtatarischen Musiker*innen des Karikov-Quartetts, K√ľnstler*innen, die aus der Ukraine fliehen mussten und nun aus Belgien anreisen.

 

 

Termine:

 

  • 10.11.2022, 18:30-20:30 Uhr; Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstra√üe 18, 10117 Berlin
  • 26.11.2022, 18:30-20:30; Kaiser-Otto-Saal, Kulturhistorisches Museum, Otto-von-Guericke-Str. 68-73, 39104 Magdeburg

 

Platzanzahl begrenzt, um Anmeldung wird gebeten:  office@icatat.de   Eintritt gegen Spende

 

In Berlin werden anwesend sein die Herausgeber Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Dr. Stephan Theilig, die Verleger Conrad Engelhardt und Klaus Farin, die Co-Autor*innen Nele Heyse, Ammar Awaniy, Ňěehbal Ňěenyurt ArńĪnlńĪ, Dr. Nurettin Alphan Tuncer, Eberhard Seidel, Thomas Weiberg, Wolf Guenter Thiel, Nellja Veremej, Iman Shaaban u.a. Die musikalische Rahmung √ľbernimmt das krimtatarische Quartett Karikov sowie der kurdische Musiker Moustafa Moustafa und der Pianist Ildar Kharissov.

 

 

In Magdeburg werden anwesend sein die Herausgeber Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Dr. Stephan Theilig, die Verleger Conrad Engelhardt und Klaus Farin, die Co-Autor*innen Nele Heyse, Jaromir Konecny, Ammar Awaniy, Ňěehbal Ňěenyurt ArńĪnlńĪ, das Theater-Duo Roja Avesta, Wolf Guenter Thiel, Gunther Hirschligau, Iman Shaaban, Masoumeh Ahmadi u.a. Die musikalische Rahmung √ľbernimmt die Band ViaDem aus Kassel mit Titeln von NazńĪm Hikmet sowie DJ Moe van Zee mit OrientalBeats.

 

 


Kinder- und Jugend-Utopienale Altmark 2022

 

Im Rahmen des 10. Kunstfestivals Wagen & Winnen findet erstmals die Kinder- und Jugend-Utopienale in Salzwedel statt.
Dort versammeln sich Gruppen aus Havelberg, Kamern, Bittkau und Salzwedel, die seit dem Fr√ľhjahr geprobt, gedruckt, trainiert, gebastelt und gestaltet haben. Die Landesvereinigung f√ľr kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt (lkj) finanzierte in Workshop die Besch√§ftigung mit den Themen Zukunft und Utopien sowie Ankommen und Weggehen. Mittels Theater-, Tanz-, Druck- und Video-Werkst√§tten setzen Kinder und Jugendliche diese Themen kreativ in Szene und zeigen ihre Ergebnisse auf der UTOPIENALE im Herzen von Salzwedel.

 

Die UTOPIENALE wird unterst√ľtzt aus Mitteln der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
(lkj) und des Institutes f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT), einem Kooperationspartner der
Bundeskoordination ‚ÄěSchule ohne Rassismus ‚Äď Schule mit Courage

 

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Das orientalische Magdeburg erkunden


Ammar Awaniy geh√∂rt zu den ersten Stipendiaten des Hildesheimer Pilotkurses f√ľr Kunstschaffende in der Kulturellen Bildung. In seinem Abschlussprojekt entwickelte er interaktive GeoCaching-Touren durch Magdeburg, Kassel und Hildesheim, die Jugendlichen Verbindungen zwischen dem Orient und Deutschland spielerisch n√§herbringt und Themen wir Integration, Teilhabe, Rassismus und Transkulturgeschichte widerspiegeln.


Eine deutliche Anerkennung seiner kulturvermittelnden T√§tigkeit erhielt Ammar Awaniy, als er im September 2021 als Stipendiat des Pilotkurses K√ľnstlerische Interventionen in der kulturellen Bildung an der Universit√§t Hildesheim aufgenommen wurde. Die von der Stiftung Mercator gef√∂rderte und am Institut f√ľr Kulturpolitik angesiedelte einj√§hrige Weiterbildung erm√∂glichte ihm und 32 weiteren Kunstschaffenden, ihre Expertise in den Bereichen Kulturvermittlung und Kulturelle Bildung zu professionalisieren. Dies beinhaltete die F√∂rderung von Awaniys Abschlussprojekts "Sultanin kreativ", welches er im Juni auf der Langen Nacht der Wissenschaft Magdeburg und auf der documenta fifteen in Kassel pr√§sentierte.


Seine Aktivit√§ten zwischen Literatur, Wissenschaft und kultureller Bildung bei der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt, als Fellow am Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien und nicht zuletzt als Stipendiat an der Universit√§t Hildesheim basieren auf der "Methode Pascha". Was es damit auf sich hat, pr√§sentiert Ammar Awaniy ausf√ľhrlich in dem Buch "Zweiheimisch. Die Erben des Paschas von Magdeburg", das er mit zahlreichen anderen Autorinnen und K√ľnstlerinnen entwickelte. Das Buch - herausgegeben von Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Dr. Stephan Theilig - erscheint am 13. September 2022 und wird erstmals im Rahmen des Deutschen Orientalistentages in Berlin vorgestellt.

 

In der Landesvertretung Sachsen-Anhalts beim Bund folgt dann am 10.11.22 eine Premierenfeier mit vielen Co-Autorinnen, den Herausgebern, Arbeitskolleginnen, Musiker*innen und dem Verleger.

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Das orientalische Magdeburg
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Soir√©e: ‚ÄěGeliebte, wenn einst gebrochen mein Herz‚Ķ‚Äú & Forschungsverbund PASCHA

Im ausverkauften Farnhaus der Gruson-Gew√§chsh√§user fand mit vielen internationalen G√§sten unsere Jahresabschlussveranstaltung der .lkj)-Projekte ‚ÄěZWEIHEIMISCH:GeNial‚Äú und ‚ÄěSultanin der Altmark‚Äú statt. Zu diesem Anla√ü wurde die Soriee ‚ÄěGeliebte, wenn einst gebrochen mein Herz‚Ķ‚Äú dargeboten, in dessen Rahmen auch die Einweihung des ‚ÄěMehmed-Ali Pascha Archivs‚Äú im Literaturhaus Magdeburg gefeiert wurde. Mit Gru√üworten der Hausherrin des Literaturhauses Ute Berger, des Projektleiters Dr. Mieste Hotopp-Riecke und der Gesch√§ftsf√ľhrerin der .lkj) Sachsen-Anhalt Wybke Wiechell, wertvollen am√ľsanten, wertsch√§tzenden und begeisternden Videobotschaften aus der T√ľrkei, Jordanien, Tatarstan und √Ėsterreich, einer bewegenden Theaterauff√ľhrung des .lkj) -Theaterduos ‚ÄěRoja Avesta‚Äú und Inputs von Projekt-Mitwirkenden sowie der ehemaligen Magdeburger Stadtschreiberinnen Nele Heyse, Nellja Veremej und J√∂rg Menke-Peitzmeyer erlebten gemeinsam mit den G√§sten den kr√∂nenden Abschluss eines besonderen Jahres.

 

Musik spielte wieder eine gro√üe Rolle mit den orientalischen Weisen der Band ‚ÄěS√äKOŇě‚Äú und einem Musikst√ľck, einer eigens komponierten Urauff√ľhrung des erfahrenen K√ľnstlers Ildar Kharissov, dass auf einem osmanischen Marsch und albanischer Folklore basierte. Auch die Initiative zum ‚ÄěForschungsverbund PASCHA‚Äú wurde im Rahmen dieses denkw√ľrdigen Abends gestartet. Nach der Veranstaltung gab es leckeres syrisches Essen, zubereitet von Rufa-Events-Catering.

 

F√ľr n√§chstes Jahr steht ebenfalls viel wieder Kultur und Literatur auf dem Plan, denn motivierte Sultaninnen, ‚ÄěDie Erben des Paschas‚Äú sind wir alle!!!

 

©Fotos von Kirsten Mengewein (kiraton.)

 

 


‚ÄěDer Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland‚Äú Ausstellungser√∂ffnung an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Vernissage live und digital | 29. September 2021 | 13.00 Uhr | Mediathek der Hochschule Magdeburg-Stendal

 

 

Die .lkj) ‚Äď Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. er√∂ffnet zusammen mit der Hochschule Magdeburg-Stendal, dem ICATAT-Institut und dem OstNordOst-Verlag Magdeburg die Ausstellung ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú. Die 24 Gro√üformat-Tafeln spiegeln Kreuzwege zwischen Heimat und Migration, zwischen Gehen und Bleiben, Hoffnung und Integration. Die Vernissage kann im Stream verfolgt oder live besucht werden und ist kostenfrei.

 

 

 

 Bildautorin: Eine kostenfreie Ver√∂ffentlichung unter Nennung des Vereins lkj.) Sachsen-Anhalt oder ‚ÄěVeranstalter‚Äú wird zugestimmt. Von links nach rechts:Dr. Mieste Hotopp-Riecke (lkj & ICATAT), Sibylle Wegener (Hochschule Magdeburg-Stendal), Ammar Awaniy
Bildautorin: Eine kostenfreie Ver√∂ffentlichung unter Nennung des Vereins lkj.) Sachsen-Anhalt oder ‚ÄěVeranstalter‚Äú wird zugestimmt. Von links nach rechts:Dr. Mieste Hotopp-Riecke (lkj & ICATAT), Sibylle Wegener (Hochschule Magdeburg-Stendal), Ammar Awaniy

Der Architekt der Hyparschale Magdeburgs und der K√∂nig-Abdullah-Moschee in Jordaniens Hauptstadt Amman hie√ü Ulrich M√ľther. Als Star-Architekt der DDR baute er nicht nur in Magdeburg, Berlin und an der Ostseek√ľste, sondern verdiente Devisen f√ľr die stets knappen Staatskassen auch durch seine Bauprojekte in Kuweit, Libyen, Algerien und Jordanien. Dort erbaute M√ľther im Auftrag von K√∂nig Hussein I. bis 1986 eine neue Nationalmoschee in seiner innovativen Beton-Schalen-Bauweise. Benannt wurde sie nach Abdallah ibn Husain I., dem Emir und ersten K√∂nig von Jordanien.

 

Dieses Thema hat es bisher nicht in das erste Buch ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú und nicht in die bisherige namensgleiche Ausstellung geschafft. Das soll sich nun √§ndern. W√§hrend die Hyparschale innovativ restauriert wird, sollen Studierende in einem ebenso innovativen Joint Venture die (Bau-)Geschichte der architektonischen Moderne zwischen Orient und Magdeburg erforschen. Als Projekt der .lkj) Sachsen-Anhalt und dem ICATAT-Institut Magdeburg werden die Forschungsergebnisse zuk√ľnftig von Jugendlichen und Student*innen kreativ in neue Ausstellungstafeln, Podcasts und neue Buchkapitel umgesetzt.

 

All dies findet seinen Auftakt mit der Vernissage der Ausstellung ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú an der Hochschule Magdeburg-Stendal inklusive Live-Schaltung zur German-Jordanian University in Amman. Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist ‚ÄěMutter-Uni‚Äú der German-Jordanian University und beherbergt j√§hrlich dutzende Studierende aus Jordanien. Mit der Installierung der Ausstellung ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú im Rahmen der International Summer School haben nun alle Magdeburger*innen, die es im letzten Jahr nicht zur Ausstellung ins City-Carr√© geschafft hatten, die Gelegenheit, durch die Digital-Galerie zu wandeln, begleitet von Audio-Guides auf Deutsch und auf Arabisch.

Ausstellung ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú, 29.9.2021 (Vernissage, Mediathek Hochschule Magdeburg-Stendal, 13:00 Uhr) bis 18.11.2021 (Finissage, 17:00 Uhr, Literaturhaus Magdeburg) DigitalGalerie der Hochschule Magdeburg-Stendal unter URL: https://www.h2.de/hochschule/einrichtungen/bibliothek.html.

 

Die Platzkapazitäten in der Mediathek und online sind begrenzt: Um Anmeldung wird gebeten.

 


Ausstellung & Kulturaktionen "Der Pascha von Magdeburg. Aktiv!"

Ausstellung und Kulturaktionen "Der Pascha von Magdeburg. Aktiv!" im und am City-Carré mit Konzerten, Filmabenden, Lesungen und Workshops in Kooperation mit dem Ost-Nordost-Verlag Magdeburg und City Carré Management Magdeburg.

 

 

  • Wann?¬†1.9.-31.10.2020
  • Wo? City Carr√© Magdeburg¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†Kantstra√üe 3, 39104 Magdeburg

 

 


Kulturnacht 2020: Der Pascha von Magdeburg

 

Im Kinoraum des Literaturhauses erwarten die G√§ste Ausschnitte aus dem Filmmaterial ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú, musikalisch und literarisch untermalt von Mieste Hotopp-Riecke, Ammar Awaniy, Mustafa Mustafa und Enver ńįbrahimońülńĪ. Eine Reise zwischen Morgenland und Mitteldeutschland.¬†

  • Wann? 19:00 Uhr:¬† Innenhof zwischen Literaturhaus und Volksbad, 20:00 / 23:00 Uhr:¬† Kinoraum des Literaturhauses
  • Wo?¬† Literaturhaus Magdeburg (Thiemstra√üe 7, 39104 Magdeburg)

¬ĽDer Pascha von Magdeburg¬ę ‚Äď √ľber Sprache, Glaube, Heimat und Identit√§t in 45 Kapiteln

Mit einer Lesung im Roncalli-Haus Magdeburg stellen der Herausgeber und Autor, der Turkologe Dr. Mieste Hotopp-Riecke und die Autor*innen Ammar Awaniy und Charlotte Buchholz das Buch ¬ĽDer Pascha von Magdeburg¬ę vor, erz√§hlen √ľber die Idee hinter dem Buch und lesen ausgew√§hlte Geschichten aus den insgesamt 45 spannenden Kapiteln. Sie nehmen die Zuh√∂rer mit auf Kreuzwege zwischen Orient und Mitteldeutschland, zeigen unsichtbare F√§den, Lebenslinien, die Menschen zwischen Abend- und Morgenland zu allen Zeiten gekn√ľpft haben.

Das Buch versammelt Geschichten aus vergangener Zeit und der Gegenwart. Sie berichten dar√ľber, wie es Menschen aus Magdeburg in fremde Kulturen zog, aber auch dar√ľber, wie diese Kulturen auf Magdeburg und Mitteldeutschland eingewirkt haben. Es sind farbenpr√§chtige und spannende Geschichten vom Weggehen und Ankommen bis zu Erlebnissen, die Magdeburger Autor*innen aus anderen L√§ndern literarisch verarbeitet haben.

 

Den hugenottischen Waisenjungen Carl Detroit zieht es als Schiffsjunge aus Magdeburg hinaus in die Welt. Nach verschlungenen Pfaden landet er in Konstantinopel und steigt als Ziehsohn des osmanischen Außenministers auf bis zum Rang eines Paschas, fortan bekannt als Diplomat und Feldherr Mehmed Ali Pascha.

 

In die Veranstaltung f√ľhrt ein der Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg, Dr. Reinhard Gr√ľtz.

Die Lesung findet statt als Kooperation des ICATAT Magdeburg (Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan Studien) mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und dem F√∂rderverein der Schriftsteller e.‚ÄäV.

 

  • Wann? Montag, 14. September 2020 19 Uhr
  • Wo? Roncalli-Haus (Max-Josef-Metzger-Stra√üe 12/13, 39104 Magdeburg)

WICHTIG! Covid19-Information:

 

Die Veranstaltung findet statt unter Beachtung der aktuellen Hinweise zu Covid 19. Wegen der einschränkenden Bedingungen bitten die Veranstalter um Anmeldung unter:

 

Tel.: 0391 5961400 (Roncalli-Haus)

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Wissenschaft im Rathaus, Vortrag & Diskussion

Interkulturelle Geschichte sichtbar machen mit dem ‚ÄěPascha von Magdeburg‚Äú

Nach coronabedingter Pause meldet sich die Reihe ‚ÄěWissenschaft im Rathaus‚Äú am Montag, den 31. August mit einem Vortrag √ľber spannende interkulturelle Spuren in der Geschichte Mitteldeutschlands zur√ľck. Dr. Mieste Hotopp-Riecke vom Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien Magdeburg wird dabei vor allem den ‚ÄěPascha von Magdeburg‚Äú in den Blick nehmen und anhand vieler Beispiele zeigen, dass sich Mitteldeutschland und der Orient schon lange n√§her sind als man denkt.

 

Der Vortrag im Alten Rathaus beginnt um 19.00 Uhr.

 

 

Im Rahmen des interkulturellen Bildungsprogramms ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg‚Äú sind in den vergangenen Jahren Kinder und Jugendliche auf Spurensuche gegangen und haben unter Leitung von Dr. Mieste Hotopp-Riecke Biografien und Lebenswege von Zugereisten aus dem islamischen Kulturkreis und mitteldeutschen Ausgewanderten im Orient zusammengetragen. Entstanden ist ein Buch mit 45 Geschichten, die bekannt machen mit den muslimischen Lanzenreitern der preu√üischen Armee, mit dem Tatarenturm in Magdeburg bis zum 1827 in Magdeburg geborenen Ludwig C.F. Detroit, dem sp√§teren Mehmed Ali Pascha.

 

Das Buch ‚ÄěDer Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland‚Äú pr√§sentiert in 5 Sprachen einen staunenden Blick in die interkulturelle Geschichte Mitteldeutschlands und die inspirierende, aufregende Vielfalt der Gegenwart unserer Heimat. Es macht zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Alltagskultur und akademischer Analyse funkelnde verborgene Mosaiksteine zwischen Mitteldeutschland und dem Orient sichtbar (www.pascha-magdeburg.de)

  

Der Vortragsabend gibt einen √úberblick √ľber die Geschichte und Inhalte dieses Bildungsprogramms made in Magdeburg und zugleich einen Einblick in die Forschung und p√§dagogisch-methodische Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsgruppe ‚ÄěZweiheimisch‚Äú am Institut f√ľr Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien, der Landesvereinigung kulturelle Kinder und Jugendbildung Sachsen-Anhalt und internationalen Partnern von Tokio bis Tatarstan.

 

 

 

Hintergrund zur Veranstaltung

Die Vortragsreihe ‚ÄěWissenschaft im Rathaus‚Äú ist ein Gemeinschaftsprojekt der Magdeburger Forschungseinrichtungen, der St√§dtischen Volkshochschule und der Stadtverwaltung. Jeweils am letzten Montag des Monats pr√§sentieren Magdeburger Wissenschaftler*innen ihre aktuelle Forschung und tauschen daf√ľr ihr Labor und den H√∂rsaal mit dem Alten Rathaus. Dabei werden aktuelle Forschungsthemen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet, die sowohl die ganze Bandbreite als auch die Schwerpunkte des Wissenschaftsstandorts Magdeburg verdeutlichen.

 

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

 

 

 

 

  • Wann?¬† 31.8.2020 um¬†19:00 Uhr¬†
  • Wo?¬†Das alte¬†Rathaus von Magdeburg (Alter Markt 6, 39104 Magdeburg)¬†

 


"Ali, Otto, Hanife. Pascha √ľber Land"

Hansestadt Havelberg, Kuhlhausen & Bittkau/Elbe: Sommerschule "Ali, Otto, Hanife. Pascha √ľber Land" mit Poetry-Slam, Kalligrafie und Lesungen. Kuratoren: Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Ammar Awaniy (Eine Kooperation mit der Old School Havelberg, der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und der Akademie der K√ľnste, Szeszczin / Stettin, Polen)¬†

 

 

  • Wann?¬†22.-30.8.2020
  • Wo? Old School¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Schulstra√üe 3, 39539 Havelberg

Bittkau Mobil. Wir machen Theater.

Zusammen Theater machen! Gemeinsam improvisieren, spielen, fantasieren, Ideen und Szenen entwickeln vom Dableiben und Weggehen, vom Alltag, vom Urlaub, vom Mobilsein hier und andernorts und vom Träumen. Zusammen Pause machen, Eis schlecken, kochen, fotografieren.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Woche mit Euch!¬† ūüé≠¬† ¬†

 

  • Wann?¬† 17.-21.8.2020
  • ¬†Wo?¬† ¬† ¬† Jugend-Club Bittkau

Pascha-Buch-Soirée "BAUHAUS, Kiosk, Muckefuck"

Pascha-Buch-Soirée "BAUHAUS, Kiosk, Muckefuck" mit Gedichten, Texten, Filmen und Musik in sieben Sprachen; Mit: Ammar Awaniy, Nele Heyse, Dr. Stephan Theilig, Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Charlotte Buchholz, Nellja Veremej, Dzhemile Umerova, Iman Shaaban, Mandy Ganske-Zapf, Musik: Moustafa Moustafa & Enver Ibrahimogli u.a.

 

  • Wann?¬†¬†12.5.2020 um 18:30 Uhr (wurde in ein virtuelles Format umgewandelt, Soir√©e-Urauff√ľhrung als Film im September)
  • Wo? Literaturhaus Magdeburg (Thiemstra√üe 7, 39104 Magdeburg)

 

 

Die Veranstaltung findet leider nicht statt. Die Soiree wird in einer TV-Sendung umgeplant. 



Pascha-Buch-Soirée "BlickWechsel"

"Auf dem Wege zur Kulturhauptstadt Europas 2025" in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstra√üe 18, 10117 Berlin (n√§he S-Bhf. Friedrichstra√üe), mit Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Dr. Stephan Theilig, Ammar Awaniy, Anja Hotopp, Uschi G√ľnther, Conrad Engelhardt, Nele Heyse, Nellja Veremej, Charlotte Buchholz, Temur Vakhabov (Violine), Server Abkerimov (Akkordeon), Enver Ibrahimogli (Saxophon); um Anmeldung wird gebeten.

 

  • Wann?¬†¬†10.6.2020 (verschoben in den Herbst 2020)
  • Wo?¬†Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund Luisenstra√üe 18, 10117 Berlin



"Der Pascha von Magdeburg" in Wolmirstedt

Buchlesung mit Dr. Mieste Hotopp-Riecke und Ammar Awaniy - Lesung im Rahmen der Lesereihe ‚ÄěHistory in heritage alive ‚ÄďReisen entlang der Vertikalen‚Äú des F√∂rdervereins der Schriftsteller e.V.¬†

 

Was haben das Bauhaus Dessau, die Pyramiden von Gizeh und das Opernhaus in Sydney gemeinsam? Richtig! Als einzigartige und authentische Kulturdenkm√§ler z√§hlen sie alle zum UNESCO-Weltkulturerbe. und zeugen von einem breiten kulturhistorischen Spektrum in Sachsen-Anhalt. Die Bernsteinworte-Lesereise nimmt Bezug auf die in Sachsen-Anhalt beheimateten f√ľnf Welterbest√§tten und deren Verbindungen zum Orient, historisch und aktuell, architektonisch und transkulturell: Ob Strau√üeneier im Quedlinburger Domschatz, Luther und die Tataren, ein kommunistischer Muslim am BAUHAUS Dessau - Die Orient-Bez√ľge sind vielf√§ltig, teils unterbewertet, vergessen, aber meist lehrreich und spannend.¬†

 

Doch unser Land hat auch ein reiches interkulturelles Erbe √ľber diese f√ľnf Welterbest√§tten hinaus. Hier kn√ľpfen wir an und wollen Beziehungen herstellen - zwischen der "Zeit-Vertikalen" und dem Heute: Welche Einfl√ľsse unser historisches und literarisches Erbe auf die Kulturlandschaften jenseits der touristischen Klassiker haben, welche Verbindungen, welche "Geschichten dahinter"zwischen Wische, Dr√∂mling, Kyffh√§user und Elsteraue zu entdecken sind, dem n√§hern sich die Autoren Dr. Mieste Hotopp-Rieckeund Ammar Awaniy mit ihrenLesungen. Die Textesind einstaunenderBlick der Begeisterung zur√ľck in die interkulturelle Geschichte Mitteldeutschlands und die inspirierende, aufregende Vielfalt der Gegenwart unserer Heimat. In 45 Ausfl√ľgen, in 45 Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart machen die literarischen Streifz√ľge zwischen Arabien, Al Andalus und Brandenburg-Preu√üen, zwischen Turkestan, Tatarstan, der Altmark und der Unstrut Lust auf mehr:Wie wurde ein Diesdorfer zum K√∂nig Albaniens und warum singen albanische Folklore-Stars Balladen √ľber den Pascha von Magdeburg? Woher kam der Tatarenk√∂nig vom Dr√∂mling und die T√ľrkin aus der Wische? Welche Verbindungen gab es zwischen der Hanse und dem Islam, zwischen Bernsteinzimmer, Havelberg und Muslimen aus Europas Orient? Zwischen Kunst und Wissenschaft, entlang einer 1000j√§hrigen Vertikalen zwischen Alltagskultur und akademischer Analyse entdecken wir funkelnde verborgene Mosaiksteine zwischen Altmark, Magdeburg und dem Orient ‚Äďauf den Spuren der Bernsteinstra√üe zwischen Ostsee, Altmark und Orontes.

 

(Aus organisatorischen Gr√ľnden bitten wir um vorherige Anmeldung.)

  • Wann?¬†13.11.2020 um 18 Uhr
  • Wo?¬†Museum Wolmirstedt¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Schlo√üdom√§ne 4, 39326 Wolmirstedt